Stadtrallye St. Lamberti

Die Suche nach dem Hermanus-Kelch

Kapitel 7

Hermann war den Tränen nahe. Warum war er allein? Was war geschehen und wo sollte er sich hinwenden? So saß er verzweifelt an Ort und Stelle und vergrub sein Gesicht in den Händen. „Was soll ich nur tun?“, fragte er sich weinend. Da hörte er plötzlich ein Rascheln und sah auf. Ein Fuchs stand vor ihm, stupste ihn mit der Schnauze an und strich ihm um die Beine. Dann schlich er durch eine kleine Gasse Richtung Osten und blickte sich immer wieder zu Hermann um. „Füchse sind schlau!“, dachte Hermann bei sich und folgte dem Tier. Dieses wendete sich kurz darauf nach links auf die Marktstraße und folgte dem Weg, bis er nicht mehr geradeaus weiterführte. Hermann sah so gerade noch, dass der Fuchs an der Weggabelung den linken Pfad nahm (Hochstr.), bevor er das Tier aus den Augen verlor. Er rannte dem Fuchs noch ein Stück nach, doch schließlich musste er aufgeben. „Nun weiß ich wieder nicht weiter!“, verzweifelte Hermann und raufte sich die Haare.

Doch als er auf den Boden blickte, entdeckte er eine bronzene Windrose, die ihm den Weg zu verschiedenen Städten wies. Die Namen der Städte klangen in seinen Ohren jedoch recht fremd. Als er sich umsah, glaubte er, den Fuchs wiederzusehen, der ihm schon einmal als Wegweiser gedient hatte. „Was einmal richtig war, wird beim zweiten Mal nicht falsch sein!“, sprach Hermann zu sich und folgte dem Fuchs Richtung Norden. Bald überquerte er eine breite Straße und stand vor einem großen Haus mit gusseisernem Zaun (Stadthaus; Humboldtstr. 21).

Entscheidet euch:
Fasst Hermann sich ein Herz und klopft an dem großen Haus an? Dann lest bei Kapitel 2 weiter. Hat Hermann zu große Bedenken, um sich bemerkbar zu machen, weil er nicht weiß, ob Freund oder Feind in diesem Haus wohnt? Dann lest bei Kapitel 6 weiter.

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